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35 Jahre Makler-Erfahrung: Warum Thomas Frank auf KI setzt

Frank Wilstermann
Frank Wilstermann Projektmanager & KI-Telefonie-Experte
26. März 2026 11 min Lesezeit
35 Jahre Makler-Erfahrung: Warum Thomas Frank auf KI setzt

Thomas Frank ist Immobilienmakler in Schwerin. Seit 35 Jahren. Er hat den Mauerfall erlebt, die Wendezeit im Immobilienmarkt, die Digitalisierung mit Faxgeräten, dann mit E-Mail, dann mit Portalen. Seit über zehn Jahren arbeitet er mit onOffice. Wenn jemand weiß, wie sich die Branche verändert hat, dann er.

Als wir Thomas zum ersten Mal von KI-Telefonie erzählten, war seine Reaktion ehrlich: Skepsis. Nicht gegenüber der Technologie an sich – sondern gegenüber der Frage, ob seine Kunden das akzeptieren würden. Schwerin ist nicht Berlin. Die Kunden im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern sind bodenständig, direkt und erwarten persönlichen Kontakt. Würden sie mit einer KI sprechen?

Heute sagt Thomas etwas, das wir so nicht erwartet hatten. Nicht „ganz nett“ oder „kann man mal testen“. Sondern: „Das ist eine echte Unterstützung im Backoffice-Bereich.“ Er freut sich darauf, dass es bald automatisch läuft.

Diese Geschichte erzählt, warum Thomas sich entschieden hat.

35 Jahre Erfahrung und eine berechtigte Frage

Thomas Frank ist kein Technik-Verweigerer. Er nutzt onOffice seit 10 Jahren, hat sein Büro vollständig digitalisiert und arbeitet seit Jahren mit automatisierten Workflows. Aber er kennt seine Kunden. Und er kennt den Unterschied zwischen Technologie, die im Hintergrund funktioniert, und Technologie, die direkt mit Menschen spricht.

Seine Bedenken waren konkret:

Diese Bedenken waren nicht irrational. Sie kamen aus 35 Jahren Erfahrung im direkten Kundenkontakt. Und genau deshalb ist seine Entscheidung so wertvoll. Nicht weil er von Anfang an begeistert war – sondern weil er trotz berechtigter Skepsis den Schritt wagt und eine ehrliche Einschätzung abgibt.

Der Moment, der den Ausschlag gab

Thomas erzählt, dass es kein einzelner Moment war, sondern eine Rechnung. Er saß an einem Freitagabend im Büro und arbeitete Anrufe nach, die er tagsüber verpasst hatte. Sechs verpasste Anrufe allein zwischen 12 und 14 Uhr, während er bei Besichtigungen war. Drei davon hatten keine Nachricht hinterlassen. Einer hatte auf die Mailbox gesprochen, aber die Aufnahme war kaum verständlich.

Er fragte sich: Wie viele von diesen Anrufern hatten ein echtes Kaufinteresse? Wie viele hatten inzwischen beim nächsten Makler angerufen? Und wie oft passierte das in der Woche, im Monat, im Jahr?

Die zweite Überlegung war wirtschaftlich. Eine Teilzeitkraft für den Telefondienst hätte ihn 1.500 bis 2.000 Euro im Monat gekostet – plus Einarbeitung, Urlaub, Krankheitstage. Ein Callcenter kannte seine Objekte nicht und konnte keine Termine in onOffice buchen. Und sein eigenes Zeitbudget war ausgeschöpft.

Thomas entschied sich, es auszuprobieren. Nicht als langfristiges Commitment, sondern als Test. "Ich wollte sehen, was passiert. Wenn die Kunden auflegen, weiß ich Bescheid."

Was Thomas beim Onboarding erlebt hat

Die Einrichtung war unkompliziert. Als langjähriger onOffice-Nutzer kann Thomas die Integration direkt über den Marketplace aktivieren. Die Rufumleitung wird so eingestellt, dass Anrufe nach dem fünften Klingeln an Lena weitergeleitet werden – nur wenn Thomas nicht selbst rangeht.

Die Einrichtung der Gesprächslogik war überraschend einfach. In einem gemeinsamen Termin mit Frank legten Thomas und er im Prompt-Editor fest, wie Lena das Büro repräsentieren soll: die Begrüßungsformel, die Qualifizierungsfragen für Kaufinteressenten, die Weiterleitungsregeln für Eigentümer-Anfragen und die Notfall-Eskalation bei dringenden Mieteranliegen. Keine Programmierung, keine IT-Abteilung nötig – Thomas konnte im Rich-Text-Editor direkt sehen, wie der Gesprächsfluss aufgebaut ist, und eigene Anpassungen vorschlagen. „Das ist wie ein Flussdiagramm“, sagte er. „Das kann ich lesen.“

Was Thomas beim Testen besonders überrascht hat, ist die natürliche Gesprächsqualität. Er hatte mit der typischen Roboterstimme gerechnet – monoton, mechanisch, offensichtlich künstlich. Stattdessen erkannte er, wie natürlich sich die Gespräche anfühlen. Die KI erkennt, wenn ein Kunde zögert, und wartet geduldig, statt zu unterbrechen. Wenn jemand mitten im Satz stockt, weil er über den Preis nachdenkt oder sich an eine Adresse erinnern will, drängt Lena nicht weiter. Sie wartet, bis der Kunde fertig ist – genau so, wie eine erfahrene Mitarbeiterin es tun würde.

Das hat Thomas überzeugt:

„Die Kunden, die wirklich ein echtes Interesse haben, die können alle ihren Namen sagen, die können auch alle ihre Telefonnummer sagen und die können auch größtenteils alle ihre E-Mail-Adresse sagen. Das ist eine echte Unterstützung im Backoffice-Bereich, nicht nur ein nettes Tool.“ – Thomas Frank, Immobilienmakler aus Schwerin

Dieser Satz fasst zusammen, warum Thomas sich für die KI-Telefonie entschieden hat. Die Sorge, dass Kunden nicht mit einer KI sprechen würden, hat sich nicht bestätigt. Kunden, die ein echtes Anliegen haben – Kaufinteressenten, Mietinteressenten, Eigentümer – geben ihre Daten an und lassen sich beraten.

Das Video-Interview mit Thomas, in dem er von seinen Erfahrungen berichtet, ist auf unserem YouTube-Kanal verfügbar.

Selbst erleben, was Thomas überzeugt hat

Ruf Lena an und spiel ein Szenario durch – als Kaufinteressent, Mieter oder Eigentümer.

Testanruf anfordern

Warum Outbound die Arbeitsgeschwindigkeit vervielfachen wird

Wenn Thomas über die KI-Telefonie spricht, kommt er schnell auf ein Thema, das ihn besonders begeistert: den Outbound-Bereich. Also Anrufe, die der KI-Agent aktiv führt – statt nur eingehende Anrufe anzunehmen.

Als Makler mit 35 Jahren Erfahrung weiß Thomas, dass der Vertrieb nicht beim eingehenden Anruf endet. Leads müssen nachgefasst werden, Eigentümer kontaktiert, Termine bestätigt, alte Kontakte reaktiviert. Das ist zeitintensiv, repetitiv und fällt im Tagesgeschäft oft hinten runter.

Mit dem Outbound-Agenten wird das zukünftig anders aussehen:

Was Thomas besonders begeistert: die Massen-Kampagnen-Funktion. Er wird 200 Kontakte gleichzeitig anrufen lassen können, und jeder bekommt ein personalisiertes Gespräch basierend auf den CRM-Daten. Der Agent weiß bei jedem Anruf, wer am anderen Ende ist, welches Objekt besprochen wurde, wann der letzte Kontakt war und was der nächste logische Schritt wäre. Das ist kein Massen-Robocall – es ist ein individuelles Gespräch, vielfach parallel. Für Thomas bedeutet das: Eine Nachfass-Aktion, die er früher über zwei Wochen gestreckt hätte, wird an einem Nachmittag erledigt. Und jedes einzelne Ergebnis – Terminbuchung, Rückrufwunsch, „kein Interesse mehr“ – landet direkt in onOffice.

Thomas bringt es auf den Punkt: Während er selbst an einem Tag vielleicht 15 bis 20 Nachfass-Anrufe schafft – zwischen Besichtigungen, E-Mails und Büroarbeit – schafft der Agent 100 oder mehr. Und jedes Ergebnis landet direkt in onOffice.

„Das wird meine Arbeitsgeschwindigkeit vervielfachen“, sagt Thomas. Nicht ersetzen – vervielfachen. Er führt weiterhin die wichtigen Gespräche selbst: Eigentümer-Erstgespräche, Vertragsverhandlungen, persönliche Beratung. Aber die Routineanrufe werden zukünftig automatisch laufen.

Was Thomas besonders überzeugt: Lückenlose Dokumentation

Ein Aspekt, den Thomas anfangs gar nicht auf dem Schirm hatte, ist die Datenqualität in seinem CRM.

Bisher ist Thomas' onOffice ein Flickenteppich. Manche Kontakte haben vollständige Daten, andere nur einen Namen und eine Telefonnummer. Gesprächsnotizen sind knapp („Hat angerufen, will Termin“), manchmal fehlen sie ganz. Wer hat wann angerufen? Was wurde besprochen? Welches Objekt war interessant? Bei 35 Jahren Kundenstamm und hunderten von Kontakten verliert man schnell den Überblick.

Seit Lena die Telefonate führt, wird sich das grundlegend ändern. Jedes einzelne Gespräch wird vollständig dokumentiert – automatisch, strukturiert und lückenlos. Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Anliegen, besprochene Objekte, Ergebnis des Gesprächs, nächste Schritte. Alles landet innerhalb von Sekunden im onOffice-Kontaktdatensatz.

Thomas stellt sich das so vor: Ein Eigentümer ruft an, während er bei einer Besichtigung ist. Lena nimmt das Gespräch an, erkennt den Kontakt, sieht in onOffice, dass es sich um einen potenziellen Verkäufer handelt, und führt ein qualifiziertes Gespräch über die aktuelle Marktsituation. Wenn Thomas abends onOffice öffnet, findet er eine vollständige Gesprächsdokumentation vor: Der Eigentümer überlegt zu verkaufen, möchte eine aktuelle Marktwerteinschätzung, bevorzugt einen Termin nächste Woche Dienstag oder Mittwoch. Thomas ruft zurück, hat alle Informationen parat und kann direkt einsteigen – kein „Äh, worum ging es nochmal?“

„Das klingt nach einer Kleinigkeit“, sagt Thomas. „Aber wenn du das bei jedem Anruf hast, über Wochen und Monate, dann baust du dir eine Datenbasis auf, die Gold wert ist. Ich weiß bei jedem Kontakt genau, was Sache ist. Und das, ohne dass ich einen einzigen Eintrag selbst geschrieben habe.“

Was Thomas anderen Maklern sagen würde

Auf die Frage, was er Kollegen raten würde, die noch zögern, antwortet Thomas pragmatisch. Kein Hype, keine Übertreibung – so wie man es von jemandem mit 35 Jahren Branchenerfahrung erwartet.

Sein Rat lässt sich in drei Punkte zusammenfassen:

1. Ausprobieren statt theoretisieren. Thomas hatte selbst Bedenken – und sie haben sich nicht bestätigt. Aber das konnte er nur herausfinden, indem er es getestet hat. Ein Testanruf kostet nichts und zeigt in 60 Sekunden, wie sich die Technologie anfühlt. "Ruf einfach mal an und stell dir vor, du bist ein Interessent. Dann weißt du, ob es für deine Kunden funktioniert."

2. Klein anfangen. Thomas hat nicht sofort seine komplette Telefonanlage umgestellt. Er hat die KI als Überlauf eingerichtet – nur wenn er nicht selbst rangeht. So konnte er beobachten, testen und sich an die Arbeitsweise gewöhnen, ohne Risiko. Erst als er sah, dass es funktioniert, hat er die Nutzung ausgeweitet.

3. An das Backoffice denken. Viele Makler denken bei KI an den direkten Kundenkontakt – und haben Angst, dass die persönliche Note verloren geht. Thomas sieht es anders: Die KI übernimmt das Backoffice. Das Aufnehmen von Daten, das Dokumentieren, das Weiterleiten, das Terminieren. Die persönliche Note bringt der Makler selbst ein – bei den Gesprächen, die wirklich zählen.

"Es geht nicht darum, den Kontakt zum Kunden zu verlieren. Es geht darum, endlich wieder Zeit für den Kontakt zu haben – statt den ganzen Tag Telefon-Ping-Pong zu spielen." – Thomas Frank

Thomas ist kein Early Adopter, der jede neue Technologie feiert. Er ist ein erfahrener Makler, der ein konkretes Problem hat – zu viele verpasste Anrufe, zu wenig Zeit für Akquise – und eine Lösung gefunden hat, die überzeugt. In Schwerin, im ländlichen Raum, mit echten Kunden.

Wenn du wissen willst, ob KI-Telefonie auch für dein Maklerbüro funktioniert, dann mach es wie Thomas: Probier es aus. Die Technologie ist reif, die Einrichtung dauert Minuten und der erste Testanruf ist kostenlos. Mehr über die konkreten Funktionen, Kosten und Einsatzmöglichkeiten findest du in unserem kompletten Praxisguide für Immobilienmakler.

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Frank Wilstermann
Frank Wilstermann
Projektmanager & KI-Telefonie-Experte

25+ Jahre Erfahrung in Beratung, Vertrieb und E-Commerce. Steuert die Einführung von KI-Telefonagenten bei Immobilienunternehmen im ganzen DACH-Raum und in ganz Europa.